Erstes deutsch-israelisches Graduiertenkolleg gefördert

Pressemeldung der Firma Einstein Stiftung Berlin

Die Einstein Stiftung unterstützt das erste deutsch-israelische Graduiertenkolleg „Menschenrechte unter Druck – Ethik, Recht und Politik“. Das Graduiertenkolleg ist eine Kooperation der Freien Universität Berlin mit dem Minerva Center for Human Rights an der Hebrew University of Jerusalem. Die Stiftung finanziert die Hälfte des Gesamtbudgets von 4,5 Millionen. Die andere Hälfte übernimmt die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Im Herbst 2014 sollen die ersten Doktoranden ihre Arbeit am Graduiertenkolleg aufnehmen.

In dem länderübergreifenden Kolleg werden in den kommenden Jahren 40 Doktoranden – je 20 aus Israel und Deutschland – strukturiert promovieren. Neben der Freien Universität Berlin und der Hebrew University of Jerusalem beteiligen sich an der Kooperation Wissenschaftler des Menschenrechtszentrums der Universität Potsdam und des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

An den beiden Standorten Berlin und Jerusalem werden sich die Forscherinnen und Forscher mit den Herausforderungen für die Verwirklichung von Menschenrechten auseinandersetzen. Menschenrechte sollen im Kontext von Krisenzeiten und Notlagen sowie im Zeitalter von Diversität und Globalisierung untersucht werden. Das historische Verhältnis zwischen Deutschland und Israel soll das eher abstrakte Konzept der Menschenrechte mit konkreten Inhalten füllen.

„Wir wollen Brücken zwischen den Gesellschaften und den akademischen Disziplinen schlagen, um einen fruchtbaren Boden für exzellente Forschung zu schaffen“, sagt Tomer Broude, Leiter des Projekts am Jerusalemer Minerva Center for Human Rights und außerordentlicher Professor für Rechtswissenschaft an der Hebrew University. Der Berliner Projektleiter und Professor für Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin, Klaus Hoffmann-Holland, betont: „Unser Ziel ist es, durch ein Netzwerk von Forschungseinrichtungen und Forschenden innovative und interdisziplinäre Forschung zu ermöglichen.“

„Das Graduiertenkolleg trägt dazu bei, Berlin als einen der führenden Standorte in der Menschenrechtsforschung zu etablieren“, sagt Martin Grötschel, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin, zur Förderentscheidung.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Einstein Stiftung Berlin
Jägerstrasse 22-23
10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 20370-261
Telefax: +49 (30) 20370-377
http://www.einsteinfoundation.de

Ansprechpartner:
Christian T. Martin
Stiftungskommunikation
+49 (30) 20370-248

Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren.


Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Jun21

Comments are closed.